Familienverband der Wolffersdorffer                          

seit 1500                          


Die sächsische Familie                        
v. Wolffersdorff ist bayrischen Ursprungs                        




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Der Name taucht bereits mit Ehrnuest (Ernst) und Philipp im Jahre 933 unter 
König Heinrich I. und dem Bayernherzog Berthold auf. 
Während Ernst als mutiger und tapferer Anführer in der Schlacht bei Riade, Merseburg 
gegen die Hunnen berühmt wird, ist sein Bruder Philipp von König Heinrich I. als 
Oberaufseher und Markverwalter über die obotritischen Wenden eingesetzt worden. 
Bei einem Aufstand der wendischen Slaven kommt Philipp ums Leben. Die Schicksale der 
beiden Wolffersdorffer sind in mittelalterlichen Chroniken beschrieben und in der Familie 
ebenso seit jener Zeit überliefert.

Erste urkundliche Erwähnung:

Die erste urkundliche Erwähnung der Familie ist mit dieser im Jahre 948 gesiegelten 
Urkunde erwiesen. Der Inhalt der Urkunde besagt: "Der Edle Ratkis tauscht in Vuoluoltesdorf 
Ackerland mit dem Freisinger Bischof Lambert". Ratkis stammt aus der einflussreichen 
Familie des Toto, die hier schon im 8. Jahrhundert zu Zeiten Karls des Großen durch 
Urkunden nachweisbar ist.

Landkarte des Domstifts Freising um 1660


Um das Jahr 1000 beginnt sich der Adel nach seinen Burgen und Besitzungen zu nennen.
Die Stammreihe führen Wolvoldus de Wolfoltesdorf, Nobilis und Engilschalch, Domherr zu
Freising an. Wolvoldus nennt seinen ersten Sohn nach Kaiser Heinrich IV. Dieser Name wird
lange Tradition in der Familie sein.
Heinrich der Dritte v.W. zieht mit Heinrich von Weida, dem Reichen, ins Vogtland, denn
im 12. Jahrhundert erreicht die Ostkolonisation einen neuen Höhepunkt.



Auch im 13. und 14. Jahrhundert ziehen Wolffersdorffer gen Norden, wie Heinrich der Siebte,
der den Markgrafen Ludwig von Brandenburg, dem ältesten Sohn des Wittelbacher Königs
begleitet. Auf diesen Wegen gründen sie neue Orte mit ihrem Namen, wie Wolferdorf bei Kötzing
im bayrischen Wald, Wolfersdorf bei Kellberg, Wolfersdorf-Döhnhofstadt in Ostpreußen, 
Wolfersdorf bei Leipa in Nordböhmen und Wolfersdorf bei Berga im Vogtland.

Die Ortschaft Wolfersdorf bei Berga wird 1240 erstmals urkundlkich erwähnt. Hierbei siegelt 
Gotfridus de Wolfinsdorf als Zeuge für Vogt von Gera. Aufgrund Namens,- Wappengleichheit und 
Ritterbürtigkeit ist anzunehmen, daß Gotfridus ein direkter Nachfahre Heinrichs des Dritten 
aus dem bayrischen Wolfersdorf ist.

Ersterwähnung 1240 von Wolfersdorf im Vogtland

Diese Schenkungsurkunde besagt, daß Heinrich Vogt von Gera und seine Gemahlin Jutta das Dorf 
Reinhardsdorf dem Kloster Cronschwitz übertragen. Gotfridus hat diese Urkunde 
als Zeuge mit gesiegelt.


Mit Heinrich der Achte, erwähnt 1388 - 1412 als burggräflicher-nürnbergischer Ritter, 
beginnt der Stamm Bornsdorf mit den blühenden Linien Groß-Sedlitz und Leubnitz-Promnitz.
Mit Nickel, erwähnt 1399 - 1419 als Vogt auf Vogtsberg, ist der Stamm Berga gegründet. 
Die daraus entstandenen Linien Endschütz, Wolfersdorf, Silberstrasse und Grödel blühen noch heute.


Ehemalige Besitzungen und Ämter der Wolffersdorffer im Vogtland



Gedenkmünze für Conrad von Wolffersdorff

Diese Gedenkmünze galt Conrad, der 1190 Kaiser Friedrich Barbarossa auf
dem dritten Kreuzzug begleitete, aber nicht zurückkehrt. 


Friedrich von Wolffersdorff als Fahnenjunker

Zusammen mit seinem Vetter Wilhelm kämpft der junge Friedrich in der Schlacht von Saalfeld 1806.
Er verteidigt hartnäckig die Fahne des 2. Batl., deckt sie noch mit seinem Leibe, als er 
verwundet zusammenbricht. 
Beide jungen Vettern werden für Tapferkeit und Verwundungen ausgezeichnet.


Hans von Wolffersdorff (1549 - 1610)

Hans hat auf Dehlitz im Domstift Merseburg gelebt.


Die Wolffersdorffer zählen im Mittelalter bis in die beginnende Neuzeit zu den wohlhabendsten
Familien im Vogtland. 
Als Amtmänner und Domherren genießen sie hohes Ansehen und 
bekleiden wichtige Ämter am Hofe.


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